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Vortrag über Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht

Treffelstein, den 24.10.2018

Auf Einladung des KDFB Treffelstein hat Anton Ruhland über Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung referiert. Dazu konnte das Vorstandsteam zahlreiche Interessierte im Pfarrheim willkommen heißen.
Zunächst erklärte Ruhland das Betreuungsrecht. Dieses tritt in Kraft, wenn der Betreffende seine persönlichen Angelegenheiten nicht mehr selbst regeln kann. Dann bestelle das Gericht die vom Betroffenen gewünschte Person zum Betreuer. Rechtliche Betreuung stelle aber keine Entmündigung dar. Darauf wies Ruhland explizit hin. In einer Betreuungsvollmacht könne jeder Erwachsene festlegen, wer im Fall der Fälle seine Betreuung übernehmen solle.
Daneben empfahl Ruhland eine Vorsorgevollmacht, „mit der sie eine Vertrauensperson beauftragen, für Sie zu handeln oder zu entscheiden“. Wie bei der Betreuungsvollmacht kann man auch hier einzelne Wirkungskreise festlegen. Sie könne jederzeit geändert oder widerrufen werden. Die Vollmacht gelte nur, wenn man Dinge des täglichen Lebens nicht mehr selbst bewältigen könne.
Der Referent kam auch auf die Patientenverfügung zu sprechen. Sie stellt eine Weisung an die behandelnden Ärzte dar, welche medizinischen Maßnahmen zu treffen sind. Die Patientenverfügung sei verbindlich und müsse von Ärzten befolgt werden. Ruhland legte den Zuhörern ans Herz, sich mit dem eigenen Krankheitsfall auseinanderzusetzen und entsprechend vorzusorgen. Er riet, Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht zu machen. Sie unterlägen keiner Formvorschrift, sollten jedoch schriftlich verfasst sein. Im Namen des KDFB bedankte sich Silvia Spichtinger mit einem Geschenk bei Anton Ruhland für den aufschlussreichen Vortrag.
 

 

Foto: Referent Anton Ruhland gedankt