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Kreuzweg Kleeberg

Treffelstein, den 24.04.2019

In großer Gemeinschaft haben die Gläubigen der Pfarrei Treffelstein das Geheimnis ihres Glaubens gefeiert. In Gottesdiensten, Andachten und Anbetungsstunden erinnerten sie des Letzten Abendmahls, Jesu Leidenswegs und seiner Auferstehung.
Am Abend vor Jesu Tod versammelten sich die Pfarrangehörigen zur Feier vom Letzten Abendmahl mit Empfang der Heiligen Öle in der Pfarrkirche. Dabei wusch Pfarrer Albert Hölzl den Kommunionkindern die Füße. Im Mittelpunkt des Gründonnerstagsgottesdiensts stand die Eucharistie, so wie es Jesus im Kreise seiner Jünger vorgemacht und damit das jüdische Pessachmahl zur zentralen christlichen Gedächtnisfeier erhoben hat.  An die   vom Kirchenchor musikalisch gestaltete Abendmahlsfeier schloss sich die  Trauermette – ein Gebet in die Nacht – an. Dabei erinnerten sich die Gläubigen an die Todesangst Jesu auf dem Ölberg, den Verrat durch Judas und seine Gefangennahme.
Am Todestag Jesu, am Karfreitag,  beteten die Pfarrangehörigen  mit Pfarrer Albert Hölzl den Kreuzweg auf den Kleeberg und erinnerten dabei an das Leiden Christi.    Sie gingen den Weg Jesu im Wissen, dass sich Jesu Kreuzweg auch heute ereigne. Im Leben so vieler Kreuzträger,  die unter der Last ihres Lebens zusammen zusammenzubrechen drohten, spiegle sich oft das eigene Leben wider. Die Kreuze, die die Menschen auf ihren steinigen, schweren Wegen tragen, erinnerten an den Leidensweg des Herrn.
Am frühen Abend trafen sich die Pfarrangehörigen in der Pfarrkirche zur Mitfeier der Karfreitagsliturgie mit Wortgottesdienst und Kreuzverehrung. Geprägt war das Gedenken an Jesu Todesstunde von der Passionsgeschichte des Johannes. Die Enthüllung des Kreuzes markierte einen weiteren wichtigen Punkt in der Karfreitagsliturgie, bevor die Gläubigen  zur Kreuzverehrung eingeladen waren. Bei einem stillen persönlichen Gebet konnten sie ihre Sorgen und Nöte vor das Grab  bringen.
 

 

Foto: Kreuzweg Kleeberg