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Christmette gefeiert

Treffelstein, den 25.12.2019

„Feiern wir ein Kind, das Hoffnung in unser Leben bringt.“ – Dazu lud Pfarrer Albert Hölzl die Gläubigen in der Christmette am Heiligen Abend ein. Die Geburt Jesu bezeichnete der Geistliche darin als den Beginn einer neuen Zeit. Durch seinen Sohn schenke uns Gott neuen Lebensmut, der uns helfe, alle Ängste zu überstehen.
Der Geistliche zog zusammen mit den Ministranten in die Treffelsteiner Pfarrkirche ein. Er las aus dem Martyrologium Romanum vom Kommen des Herrn  und bettete das Jesuskindlein auf Stroh – so wie vor über 2000 Jahren, als Christus in dieser heiligen Nacht im Stall von Bethlehem zur Welt gekommen war. Dieser Ort sei dadurch zu einem besonderen geworden. Menschen pilgerten dorthin, um sich Jesus nahe zu fühlen. Hölzl erinnerte an eine Aktion, bei der Mönche eine Schriftrolle, auf der Namen von Menschen stehen,  nach Bethlehem tragen, wo in deren Anliegen   gebetet werde. Sie tun dies, wie es damals auch die Hirten gemacht haben: Die Mönche pilgern zu Fuß von dorthin. Ein jeder könne Namen senden, sagte Hölzl. Er habe sich daran beteiligt und die Namen der Mitglieder der Pfarreiengemeinschaft und damit deren Anliegen mittragen lassen. Sie kommen somit symbolisch an den Geburtsort Jesu, denn die Mönche legen die Rolle auf den silbernen Stern in der Geburtsgrotte, genau dahin, wo die Krippe des Gottessohns gestanden haben soll.
Der Treffelsteiner Kirchenchor unter der Leitung von Klaus Schneider gestaltete die Christmette musikalisch. Nach dem Gottesdienst waren alle Kirchenbesucher vom Pfarrgemeinderat zu einem Glas Glühwein eingeladen. Ein Angebot, das viele nutzten, um zu verweilen und sich frohe Weihnachten zu wünschen.
 

 

Foto: Geburt Jesu gefeiert