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Kindersegnung am Festtag der Heiligen Familie

Treffelstein, den 28.12.2019

Mit der Kindersegnung am Fest der Heiligen Familie sollen nicht nur die Kleinkinder und Kinder unter den Schutz Gottes gestellt werden. „Auch die Erwachsenen, die immer Kinder bleiben, dürfen sich heute in die Schar derer einreihen, die den Segen empfangen“, das sagte  Pfarrer Albert Hölzl. Am Tag der Heiligen Familie hatte er in die Expositurkirche nach Biberbach geladen und erteilte am Ende des Wortgottesdienstes den Segen des menschgewordenen Gottes.
„Freut Euch, dass wir heute diesen Gottesdienst feiern“, meinte der Geistliche an die zahlreich erschienen Familien mit ihren Kindern, gewandt. Zur Familie gehörten neben den Kindern, Eltern und Großeltern auch Tanten und Onkel und alle übrigen Verwandten. Eine Familie, so Hölzl, könne groß sein. Die heilige Familie hingegen sei klein gewesen: Maria, Josef und das Jesuskind. Sie seien zwar eine kleine, aber eine besondere Gemeinschaft gewesen. Wahrscheinlich, so mutmaßte Hölzl, werde es in dieser Familie genauso wie in einer „normalen, menschlichen“ Familie zugegangen sein. Wahrscheinlich sei man auch nicht immer einer Meinung gewesen, es habe halt auch gemenschelt. Wie Maria und Josef und Jesus sich immer vertragen haben, sei es auch bei uns wichtig, wenn man streite, sich immer wieder zu versöhnen. Wenn sich jeder bemühe, auf den anderen einzugehen, werde man eine rundum glückliche Familie sein.
Anschließend erzählte er den Kindern die Geschichte eines Hirten, der sich auf den Weg zum Jesuskind in den Stall gemacht hat. Dort hatte dieser, als Erinnerung an diese Stunde, einen Strohhalm aus der Futterkrippe mitgenommen, in der der Messias lag und hat diesen wie einen Schatz gehütet. Aus diesem Grund und als Erinnerung an den Tag der Kindersegnung erhielt jeder, nachdem Hölzl den Segen erteilt hatte, einen Strohhalm.
 

 

Foto: Festgottesdienst Kindersegnung