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Opfer von Krieg, Terror und Gewalt am Volkstrauertag gedacht.

Treffelstein, den 26.11.2018

Der Opfer von Krieg, Terror und Gewalt haben die Gemeinde- und Pfarrangehörigen aus Treffelstein am Volkstrauertag gedacht. Dieser sei ein Tag des stillen Gedenkens, sagte Pfarrer Albert Hölzl im Gottesdienst am Samstagabend. Der Volkstrauertag rufe   zu Frieden, Freiheit,   Gerechtigkeit und Menschlichkeit auf. Er sei aber auch ein Tag der Mahnung, damit sich Geschichte nicht wiederhole.
Nach dem Gottesdienst versammelten sich die Vereinsabordnungen und die Gläubigen am Kriegerdenkmal, wo die RuKK die Ehrenwache stellte.  Im Namen der Gemeinde und Bürger  ließ dort  Bürgermeister Helmut Heumann einen Kranz niederlegen. Er sagte, dass man derer gedenke, die in den Krieg gezogen seien und Opfer eines  menschenverachtenden Wahnsinns wurden. Die beiden Weltkriege hätten nichts außer Zerstörung, Elend und Millionen Tote gebracht. Angesichts dessen gelte es, Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit zu schützen und zu verteidigen. Heumann dankte in diesem Zusammenhang der RuKK für die Pflege des Kriegerdenkmals und allen Sammlern für die Kriegsgräberfürsorge und Soldatenfriedhöfe. Sie sollten als Mahnmal für den Frieden verstanden werden. Sie seien – so hat Albert Schweitzer einmal gesagt – dessen große Prediger. RuKK-Vorsitzender Karl Heinz Liegl sagte, dass man die Erinnerung an diese schreckliche Zeit wachhalten müsse, damit sich Geschichte nicht wiederhole. Zum Abschluss der Gedenkfeier spielte die   Blaskapelle Treffelstein    das Lied vom guten Kameraden und die Nationalhymne, begleitet von drei  Salutschüssen.
 

 

Foto: Gedenken am Treffelsteiner Kriegerdenkmal